Gürtel, Hosenträger oder beides ?

 

02.03.2016. Gürtel UND Hosenträger gemeinsam zu tragen mögen dem ein oder anderen als ein etwas übertriebenes Sicherheitsbedürfnis erscheinen. Bezogen auf die Kleidung ist das wohl in der Tat etwas zu viel des Guten, bezogen auf die Kapitalanlage lehrt uns die Vergangenheit jedoch etwas anderes: Sicherheitsmechanismen kann man nie genug haben!

 

Wenn Sie die Wirtschaftsnachrichten verfolgen, dann ist Ihnen sicherlich nicht entgangen, dass der Deutsche Aktienindex in den ersten beiden Monaten des Jahres 2016 massiv an Wert verloren hat. 11,61% in zwei Monaten, um genau zu sein. Seit seinem höchsten, jemals erreichten Schlusskurs am 10.04.2015 hat er damit insgesamt 23,27% eingebüßt (Stand 29.02.2016). Sofern Sie ein Wertpapierdepot bei einer Bank besitzen, dann wird diese Abwärtsphase deutlich sichtbare Spuren darin hinterlassen haben. Vermutlich. Es sei denn …
 
Es sei denn, sie haben Ihre Vermögenswerte abgesichert bzw. Ihr Bankberater (…fragen Sie dort ruhig einmal nach…) hat das für Sie erledigt. Abgesichert mit Gürtel (Risikostreuung über verschiedene Anlageklassen, das sollte eigentlich Standard sein) und Hosenträger (Stop-Loss-Limits, die gibt’s allerdings nicht überall).
 
Ein Stop-Loss-Limit ist ein Kurswert, der bei einem Wertpapier wie einer Aktie oder einem Fonds hinterlegt ist. Beim Unterschreiten dieses festgelegten Kurses wird automatisch eine Verkaufsorder ausgelöst, um das Wertpapier vor einem höheren Wertverlust zu schützen, das ist vor allem bei „einbrechenden“ Börsenkursen eine sehr sinnvolle Hilfe. Im Optimalfall handelt es sich dabei um ein „dynamisches Limit“, das bedeutet, dass bei steigenden Wertpapierkursen dieses Limit anteilig mit nach oben gezogen wird. Das schützt dann nicht nur gegen Verluste, sondern sichert in guten Phasen gleichzeitig auch noch die aufgelaufenen und noch nicht realisierten Gewinne mit ab. Ein Stop-Loss-Limit ist also eine rundum prima Sache.
 
Erfolgreiche private Großanleger nutzen das, institutionelle Anleger sowieso. Warum nicht auch Sie ?
 
Mein Tipp an alle Depotinhaber: Sprechen Sie Ihren Bankberater diesbezüglich einmal an. Fragen Sie nach der Möglichkeit, Limits einzurichten für Aktien und Investmentfonds. Wenn er nicht will oder seine Bank das (technisch) nicht kann, dann wenden Sie sich vertrauensvoll an mich. Ich helfe Ihnen gerne weiter.
 
Beste Grüße aus Bad Schwartau
Michael Gardt
 
 
 

Demnächst, wenn ich mal Zeit habe...

 

30.11.2015. „Demnächst, wenn ich mal Zeit habe, dann beschäftige ich mich damit“. Heißt auf Deutsch: „Das ist mir nicht wichtig genug“. Sollte es aber, denn der Sachverhalt der Geldanlage jetzt wird Ihr Leben in Zukunft mehr beeinflussen, als Sie sich heute vorstellen können.

 

Außerdem verschmähen Sie mit einem Aufschub Ihren wichtigsten Verbündeten: Die Zeit.

 

Albert Einstein sagte einmal: „Der Zinseszins-Effekt ist die stärkste Macht des Universums“. Recht hatte er, wie Berechnungen zu diesem Thema eindeutig zeigen. Diese Macht sollten Sie auf jeden Fall für sich nutzen, sie steht übrigens kostenlos zur Verfügung. Das Einzige, was dafür von Ihnen benötigt wird, ist der berühmte „erste Schritt“, mit dem auch Marathonläufer oder Bergsteiger ihre Reise beginnen.

 

Finanzthemen lieber aufzuschieben, das resultiert nach meiner Erfahrung bei den meisten Menschen aus der Angst, etwas falsch zu machen. Die häufig fehlenden Grundkenntnisse über wirtschaftliche Zusammenhänge tun ihr Übriges. Also machen viele lieber gar nichts.

 

Dabei gibt es eine einfache Methode, Geld intelligent und erfolgreich anzulegen, die jedermann nutzen kann. Wirklich jeder. Auch Sie. Unabhängig davon, ob Sie beginnend bei „Null“ mit einem Sparplan (geht schon ab 25 EUR !!!) anfangen, ein Guthaben aufzubauen oder ob Sie einen kleineren oder einen größeren Geldbetrag anlegen möchten. Aber Sie müssen ANFANGEN !!

 

Wie ? Sie eröffnen ein Fondsdepot bei einer Spezial- oder Direktbank und füllen dieses mit vermögensverwaltenden Mischfonds der renommiertesten Anbieter weltweit. Dabei helfe ich Ihnen gerne und stehe Ihnen als fachlicher Begleiter zur Seite. Mit einem eigens dafür entwickelten Analyseprogramm filtern wir nach objektiven Kriterien die für Ihre spezielle Situation passenden Vermögensverwalter aus der Masse der Angebote heraus.

 

Viele staunen, wie einfach es ist und wie wenig Aufwand es braucht, so ein Fondsdepot einzurichten. Ob Sie wirtschaftlicher Experte oder absoluter Laie sind, das spielt in der Folge für den Erfolg des Ganzen keine Rolle, denn um die Anlageentschei-dungen selbst kümmern sich die zuvor ausgewählten Vermögensverwalter für Sie. Und wenn Sie mit einem nicht mehr zufrieden sind, dann können Sie jederzeit einen Wechsel vornehmen, denn feste Laufzeiten und Kündigungsfristen gibt es hierbei nicht.

 

Sie haben jederzeit maximale Übersicht über Zusammensetzung, Wert und Entwicklung des gesamten Vermögens. Ein Fondsdepot ist einfach, transparent, kostengünstig und vielseitig, es lässt sich der aktuellen Lebenssituation jederzeit flexibel anpassen. Kurz: es ist der perfekte Begleiter für alle Lebenslagen. Und: Ein Fondsdepot im Laufe der Zeit zu beobachten, das macht richtig Spaß.

 

In Ergänzung der Aussage von Herrn Einstein abschließend mein Tipp: Fangen Sie an.

 

Damit das etwas einfacher für Sie geht, hier noch der Hinweis, dass Sie meine Kurzpräsentation „Der einfache Weg zur erfolgreichen Geldanlage“ über die Startseite www.fondsshop-discountPLUS.de herunterladen können. Darin finden Sie eine genauere Beschreibung sowie die Hintergründe (also das Warum) zu der hier vorgestellten Methode.

 

 

Beste Grüße
Michael Gardt

 

 

 

Welche ist die Richtige ?

 

20.11.2015. In den letzten Wochen wurde ich von mehreren Personen gefragt, welche Geldanlage denn nun die Richtige sei. Die Antwort hierzu ist relativ einfach: Die passende Anlageform ist immer vom Zweck der Geldanlage abhängig, also welche Ziele der Anleger damit erreichen will.

 

Viele Menschen sind derzeit verunsichert: Aufgrund des dauerhaft niedrigen Zinsniveaus ist mittlerweile vielen klar geworden, dass traditionelle Zinsanlagen wie Tages- oder Festgeld für den mittel- und langfristigen Vermögensaufbau nicht zielführend sind, da mit der derzeitigen Verzinsung im Regelfall noch nicht einmal der Kaufkraftverlust (Inflation) aufgefangen werden kann. Alternativen sind also gefragt.

 

Es gibt Anlagemöglichkeiten unterschiedlichster Art, unterschiedlichster Inhalte und in den unterschiedlichsten rechtlichen Ausgestaltungen mit unterschiedlichsten Merkmalen. Und das macht es für einen „Normalanleger“ so kompliziert, denn oft steckt der Teufel im Detail. Erschwerender Weise hat sich seitens der Anbieter, gerade bei neuartigen Anlageformen jenseits des regulierten Kapitalmarktes, die Unsitte breit gemacht, Anlageinteressenten hohe Renditeversprechen in Verbindung mit einer hohen Anlagesicherheit zu machen (so schade das auch ist, aber so etwas gibt es nicht; je höher die Renditechance, umso höher ist das Risiko). Das böse Erwachen kommt meist einige Zeit später, wenn die „innovativen Produktkonzepte“ aus den unterschiedlichsten Gründen nicht aufgegangen sind und plötzlich die Medien darüber berichten, weil eine Klagewelle von enttäuschten Anlegern losgetreten wurde, die ihr Geld wieder zurück haben möchten…

 

Um dieses „böse Erwachen“ von vorneherein zu vermeiden, lautet meine Empfehlung bei der Prüfung von Anlageangeboten:   IMMER GENAU HINSCHAUEN !

 

Folgende Fragen sind dabei sehr hilfreich:

 

- Wo fließt mein Geld genau hin ?

- Was macht der Empfänger meines Geldes konkret damit ?

- Bin ich dadurch direkt in einem Objekt/Wirtschaftsgut investiert oder nur über eine Gesellschaft ?

- Was passiert mit meinem Geld, wenn die betreffende Gesellschaft oder andere Beteiligte pleite gehen ?

- An welcher Stelle entsteht die Wertschöpfung, die für die Erwirtschaftung des Ertrages bzw. der Zinsen dieser Anlage verantwortlich ist ? Partizipiere ich direkt oder nur über ein Zinsversprechen ?

- An welcher Stelle verdient der Anbieter sein Geld ?

- Wie hoch sind die gesamten Kosten der Anlage, also direkte und indirekte Kosten ?

- Ist die gewählte Anlageform aufsichtsrechtlich überwacht ?

- Wie schnell komme ich im Fall der Fälle (unvorhergesehener Kapitalbedarf, aus welchem Grund auch immer) wieder an mein Geld ?

 

Erfahrenen Anlegern werden an dieser Stelle bestimmt noch einige weitere Fragen einfallen...

 

Eines kann man zu diesem Thema allerdings generell sagen, da es durch viele Untersuchungen immer wieder bestätigt wird: Unabhängig davon, welche Anlageform Sie wählen und unabhängig davon, wie groß das betreffende Vermögen ist, das entscheidende Kriterium für eine erfolgreiche Geldanlage ist die breitestmögliche RISIKOSTREUUNG des Anlagevermögens. Viele sagen zwar, sie wissen das, die Realität bzw. die Umsetzung in der Praxis sieht jedoch leider ganz anders aus.

 

Ich für meinen Teil setze breitestmögliche Risikostreuung mit meinen Kunden schwerpunktmäßig über vermögensverwaltende Anlagekonzepte auf Fondsbasis um. Also in Anlagen, die gleichzeitig in mehrere Anlageklassen wie z.B. Aktien, festverzinsliche Wertpapiere, Immobilien, Edelmetalle usw. investieren und von renommierten Gesellschaften gemanagt werden. Wenn Sie das „Wie“ und das „Warum“ dazu genauer interessiert, dann empfehle ich Ihnen, sich auf der Startseite über den Knopf "Gratis Download" meine Kurzpräsentation „Der einfache Weg zur erfolgreichen Geldanlage“ herunterzuladen und die Hintergründe zu dieser Vorgehensweise nachzulesen.

 

 

Beste Grüße
Michael Gardt

 

 

 

Sie besitzen Wertpapiere? Dann hätte ich einen wichtigen Tipp für Sie.

 

22.09.2015. In den letzten Monaten sind die Kapitalmärkte wieder deutlich unruhiger geworden. Der ein oder andere Anleger sorgt sich deshalb möglicherweise um seine Vermögensanlage. Vielleicht gehören Sie auch zu diesem Personenkreis, weil Sie in der Vergangenheit Wertpapieranlagen getätigt haben und nicht so recht wissen, ob die Inhalte Ihres Depots Sie wirklich weiter bringen.

 

Schwankungen an den Kapitalmärkten gehören dazu, keine Frage. Die Börsenlegende André Kostolany sagte einmal: „An der Börse ist 4 nicht 2 plus 2, sondern 5 minus 1. Die Kunst besteht darin, das Minus 1 auszuhalten“. Wohl wahr.

 

Mein Tipp für Sie: Nutzen Sie die aktuelle „Minus 1“-Phase, um einen schnellen Überblick über die Krisenstabilität Ihres eigenen Depots zu erhalten. Denn in guten Zeiten laufen die meisten Anlagen gut, in schlechten Zeiten nur die wenigsten. Zwischenzeitliche Verluste lassen sich zwar meist nicht komplett vermeiden, entscheidend ist jedoch nicht das „Ob“, sondern das „Wieviel“ (also das Ausmaß) dieser Wertrückgänge. Warum? Je gravierender der Wertrückgang, umso schwieriger und langwieriger wird die Erholungsphase bis zum vorherigen Höchstwert.

 

Rufen Sie deshalb doch einfach einmal Ihren Bankberater an und fragen Sie ihn, wie sich Ihr Depot in seiner Gesamtheit in den letzten drei Monaten entwickelt hat, z.B. vom 15. Juni bis zum 15. September (sollte Ihnen Ihre Bank diese Zahl nicht kurzfristig liefern können, dann sollten Sie sich schon einmal grundsätzliche Gedanken über die Wahl Ihrer Depotstelle machen…). Führen Sie Ihr Depot bei einer Direktbank, dann können Sie sich im Regelfall die Renditeberechnung für den gewünschten Zeitraum selbst anwählen und auf den Bildschirm rufen.

 

Nachdem Sie diese Zahlen erhalten haben (und sich bei Ihnen der erste Schreck gelegt hat) fragen Sie auch noch nach der Rendite des Gesamtdepots seit JahresANFANG. Sollte auch vor dieser Zahl ein Minus stehen, so können Sie mit hoher Wahrscheinlichkeit davon ausgehen, dass an Ihrem Depot strukturell etwas nicht in Ordnung ist und die Absicherungsmechanismen nicht funktionieren (sofern sie denn überhaupt vorhanden sind). In diesem Fall sollten Sie Ihre Investitionsstrategie unbedingt überdenken.

 

Möglicherweise wird Ihnen Ihr Bankberater bei einem deutlichen Minus erklären, dass es sich ja um eine langfristige Anlage handelt, dass Schwankungen ganz normal sind und dass Sie deshalb unbesorgt sein können. Vom Grundsatz ist das zwar richtig, allerdings ist es nur die halbe Wahrheit. Denn (siehe oben): Das Ausmaß ist entscheidend !

 

Das wichtigste Erfolgskriterium für erfolgreiche Kapitalanlagen ist die Risikostreuung der Vermögensanlagen über verschiedene Anlageklassen. Alle wissen das, aber kaum einer macht’s. Schade eigentlich, denn in diesem Sinne breit gestreute Depots sind auch in der aktuellen Krise nachweislich weitestgehend stabil geblieben.

 

Ihres auch ? Prüfen Sie das in Ihrem eigenen Interesse einmal nach. Und berichten Sie mir doch bitte über Ihre Erfahrungen, die Sie dabei gemacht haben.

 

Beste Grüße
Michael Gardt


P.S. Sollte Ihre Bank die angesprochenen Zahlen nicht liefern können, dann kann ich Ihnen diese gerne manuell ermitteln (= ein kostenfreier Service auch für Nichtkunden). Dazu benötige ich zu jedem Wertpapier nur zwei Angaben, die auf Ihrem letzten Depotauszug zu finden sind. Bitte kontaktieren Sie mich für diesen Fall mit einer persönlichen Nachricht.

 

 

 

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